Press Release

September 4th, 2017, HNA
„Das ist echt witzig, aber auch verdammt schwer“, meinte die siebenjährige Luisa, während sie mit der Prismenbrille vor den Augen versuchte, einen Stern nachzuzeichnen.

Besucherandrang herrschte am Samstag beim "Tag der Sinne" auf den Fluren und in der Cafeteria des Max-Planck-Instituts (MPI) für experimentelle Medizin.
„Das ist echt witzig, aber auch verdammt schwer“, meinte die siebenjährige Luisa, während sie mit der Prismenbrille vor den Augen versuchte, einen Stern nachzuzeichnen.
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© Foto: Schröter / HNA

September 2nd, 2017, Göttinger Tageblatt
„Sinnliches Experimentieren“

Hören, Sehen, Riechen, Schmecken und Tasten: Wie geht das eigentlich?
Die wissenschaftliche Wahrheit hinter diesen scheinbaren Selbstverständlichkeiten war am Sonnabend Thema im Göttinger Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin. Grund genug für die beiden Abteilungen der Göttinger Universität und die Mitarbeiter des Sonderforschungsbereichs „Zelluläre Mechanismen der sensorischen Verarbeitung“, Kindern und Jugendlichen, aber auch Erwachsen zu erklären, wie diese Sinne funktionieren und was die Forschung dazu sagt.
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June 28th, 2017, UMG Presseinformation 098
„Orchestrierung des Gehirns“: Zweiter Platz für Doktorandin der UMG beim Science Slam
der Coimbra-Gruppe in Edinburgh

Drei Minuten sprach die Göttinger Doktorandin Tanvi Butola über „The orchestration of the brain“ – in dieser Zeit stellte sie anschaulich die Kernpunkte ihrer Dissertation an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) vor. Butola belegte den zweiten Platz in der „Three-Minute-Thesis-Competition“, dem Science Slam auf der Jahrestagung des europaweiten Hochschulnetzwerks Coimbra-Gruppe in Edinburgh am 9. Juni 2017. Mit der Platzierung ist ein Preisgeld von 2.000 Euro verbunden.
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© Foto: privat

June 20th, 2017, NDR Visite
Was tun bei einem Hörsturz?

© Animation: Juliane Techen

Plötzlich klingt auf einem Ohr alles ganz leise, wie durch Watte, das Ohr scheint ein bisschen taub: Das sind typische Anzeichen eines Hörsturzes.
In Deutschland machen rund 200.000 Menschen pro Jahr diese beun-ruhigende Erfahrung. Eine eindeutige Erklärung für das Phänomen gibt es bislang
ebenso wenig wie eine sicher wirksame Therapie. Klar ist nur, dass sich ein Hörsturz im Innenohr abspielt.
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May 23rd, 2017, Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung
Ernst Jung Prize for Medicine 2017

The award, which is highly regarded in the medical world, is being given to Göttingen-based neuroscientist Professor Dr. med. Tobias Moser for his ground-breaking work in signal transduction in the inner ear and his innovative therapy concepts for treating hardness of hearing, and to Zürich-based structural biologist Professor Nenad Ban, PhD for his pioneering research findings on the structure and function of eukaryotic ribosomes. The exceptional scientists have both obtained important fundamental results that can be used for further application-related research in their respective fields and are sharing the considerable prize money of 300,000 euros equally.
[English link]
[Deutscher Link]

May 23rd, 2017, UMG Presseinformation Nr. 08
Prof. Tobias Moser erhält Ernst Jung-Preis für Medizin 2017

Ernst-Jung-Preis für Medizin in Hamburg verliehen: Jung-Stiftung für Wissenschaft u. Forschung zeichnet Hörforscher der Universitätsmedizin Göttingen für seine bahnbrechenden Arbeiten zur Signalübertragung im Innenohr und innovativen Therapie-Konzepte aus.
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April 18th, 2017, CNBC
New technology that can help the 360 million people with hearing loss

For the 360 million people worldwide who lack some or all of their ability to hear, technological interventions have already come a long way. But still, they're not perfect. Hearing aids don't translate certain frequencies as well as regular hearing, and some users find hearing interventions uncomfortable or are ideologically opposed to them. Soon that might all change. Scientists are working on a number of experimental techniques that may soon transform hearing interventions. That could greatly improve the quality of life for millions, who have been waiting a long time — the last major innovation in hearing technology occurred in 1985. [link]

March 16th, 2017, NDR.de
"Göttingen-Spirit": Die Liga der Spitzenforscher

Der Hattrick ist perfekt: Zum dritten Mal in Folge geht der renommierteste deutsche Forschungspreis, der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis, nach Göttingen. In diesem Jahr konnte ein Chemiker die Jury überzeugen. [link]

January 12th, 2017, HNA
Göttinger Wissenschaftler finden eine Ursache für Schwerhörigkeit

Die Ursachen für eine seltene erbliche Schwerhörigkeit haben Göttinger Hörforscher aufgedeckt. Betroffene können leise Töne fast so gut wie Normalhörende wahrnehmen, aber gesprochene Sprache kaum verstehen. [link]

January 6th, 2017, Pressemitteilung UMG
Prof. Tobias Moser erhält Ernst Jung-Preis für Medizin 2017

Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung zeichnet Hörforscher der Universitätsmedizin Göttingen für seine bahnbrechenden Arbeiten zur Signalübertragung im Innenohr und seine innovativen Therapie-Konzepte zur Behandlung von Schwerhörigkeit aus. [link]

January 2017, Jung-Stiftung
Preisträger 2017 Professor Tobias Moser und Professor Nenad Ban

Die in der Medizinwelt hoch angesehene Auszeichnung geht an den Göttinger Neurowissenschaftler Professor Dr. med. Tobias Moser für seine bahnbrechenden Arbeiten zur Signalübertragung im Innenohr und seine innovativen Therapie-Konzepte zur Behandlung von Schwerhörigkeit sowie an den Züricher Strukturbiologen Professor Nenad Ban, PhD, für seine richtungweisenden Forschungsergebnisse zur Struktur und Funktion eukaryotischer Ribosomen. Die hochkarätigen Wissenschaftler haben beide bedeutende Vorarbeit für die weitere anwendungsbezogene Erforschung ihres jeweiligen Fachgebiets geleistet und teilen sich die beachtliche Preissumme in Höhe von 300.000 Euro zu gleichen Teilen. [link]

January 6th, 2017, Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie
Prof. Tobias Moser erhält Ernst Jung-Preis für Medizin 2017

Hamburg, 6. Januar 2017. Der Göttinger Hörforscher Tobias Moser wird mit dem diesjährigen Ernst Jung-Preis für Medizin ausgezeichnet. Mit diesem Preis ehrt die Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung den Neurowissenschaftler für seine bahnbrechenden Arbeiten zur Signalübertragung im Innenohr und seine innovativen Therapie-Konzepte zur Behandlung von Schwerhörigkeit. Den mit 300.000 Euro dotierten Preis teilt sich Moser mit dem Züricher Strukturbiologen Nenad Ban. Die feierliche Verleihung der Auszeichnungen findet am 19. Mai 2017 in Hamburg statt. [link]

January 6th, 2017, Deutsches Primatenzentrum
Tobias Moser erhält Ernst Jung-Preis für Medizin 2017

Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung zeichnet den Göttinger Hörforscher für seine bahnbrechenden Arbeiten zur Signalübertragung im Innenohr und seine innovativen Therapie-Konzepte zur Behandlung von Schwerhörigkeit aus. [link]

January 6th, 2017, Biermann Medizin
Prozesse verstehen, um heilen zu können
Ernst Jung-Preis für Medizin an Prof. Tobias Moser

Gemeinsam mit den anderen Auszeichnungen werden vier Forschende aus den Gebieten der Auditorischen Neurowissenschaften, der Strukturbiologie, der Zellulären Mikrobiologie sowie der Viszeralchirurgie mit einer Gesamtpreissumme von 540.000 Euro geehrt und gefördert. Der mit 300.000 Euro dotierte Ernst Jung-Preis für Medizin geht an Prof. Tobias Moser (48) sowie an Prof. Nenad Ban (50) und damit an zwei Forscher unterschiedlicher Fachrichtungen: Tobias Moser ist Institutsleiter und Professor am Institut für Auditorische Neurowissenschaften der Universitätsmedizin Göttingen und Leiter weiterer Arbeitsgruppen auf dem Gebiet. Der Neurowissenschaftler leistet Pionierarbeit zu den Mechanismen der Signalverarbeitung bei Hören und Schwerhörigkeit und entwickelt neue Therapieansätze. [link]

January 6th, 2017, Göttinger Tageblatt
Ernst Jung Preis 2017 Innovative Therapiekonzepte

Göttingen . Prof. Moser, Direktor des Instituts für Auditorische Neurowissenschaften, Sprecher des Sonderforschungsforschungsbereichs SFB 889 „Zelluläre Mechanismen Sensorischer Verarbeitung“ an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und Leibniz-Preisträger 2015, wird auch ausgezeichnet für seine bedeutende Vorarbeit für die weitere anwendungsbezogene Erforschung seines Fachgebiets, so die Begründung der Stiftung. Mit dem Ernst Jung-Preis für Medizin prämiert die Stiftung jährlich Wissenschaftler und Projekte, die durch ihre Arbeit Fortschritte in der medizinischen Therapie vorbereiten. Der Preis ist mit 300 000 Euro dotiert. Moser teilt sich Auszeichnung und Preisgeld mit dem Strukturbiologen Prof. Nenad Ban, ETH Zürich. Moser ist führend in der Erforschung der Synapsen im Innenohr und international an vorderster Spitze in der Erforschung der Physiologie und Pathophysiologie des Innenohrs. Wie werden Geräusche von unserem Gehör aufgenommen? Wie erhalten wir innerhalb weniger Sekundenbruchteile eine akustische Information? Schallwellen treffen auf das Ohr und werden von den Sinneszellen der Cochlea in elektrische Signale umgewandelt, die unser Gehirn wahrnehmen und verarbeiten kann. Diese blitzschnell ablaufenden Prozesse der synaptischen Schallkodierung auf molekularer Ebene zu verstehen, ihre Pathologie zu untersuchen und Gentherapien zu entwickeln, sind die Forschungsziele von Moser und seinen Mitarbeitern. Sie erarbeiten wichtige Grundlagen auf dem Gebiet, das mittlerweile von weltweit mehr als 20 Arbeitsgruppen sehr aktiv erforscht wird. Seit 2008 leisten die Forscher zudem Pionierarbeit bei der Etablierung des optogenetischen Cochlea-Implantats. Ihre Erkenntnisse versprechen Verbesserungen in einer neu zu entwickelnden Generation von Innenohrimplantaten, bei denen die Fasern des Hörnervs mit Licht gereizt werden. In seiner Forschung ist Moser eng vernetzt mit anderen Forschungseinrichtungen. So leitet er in Göttingen die Arbeitsgruppe „Auditorische Neurowissenschaften und Optogenetik“ am Deutschen Primatenzentrum, die Arbeitsgruppe „Synaptische Nanophysiologie“ am Max-Planck-Institut für Biophysikalische Chemie sowie die Arbeitsgruppe „Auditorische Neurowissenschaften“ am Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin. chb/r

December 22nd, 2016, Pressemitteilung UMG
Zu wenig Otoferlin macht das Hören „müde“ – auch bei Sport und bei Fieber

Der menschlichen Schwerhörigkeit auf der Spur: Göttinger Hörforscher im Sonderforschungsbereich 889 identifizieren Ursache menschlicher Schwerhörigkeit. Zwei Publikationen in der Fachzeitschrift „EMBO Journal“ [link]

August 2nd, 2016, Göttinger Tageblatt
Wie biologische Vielfalt das Ohr fit macht

Göttinger Hörforschung stellen fest: Das Ohr setzt Synapsen mit verschiedenen Eigenschaften ein. Der menschliche Hörsinn verarbeitet einen großen Bereich an Lautstärken. Wie schafft es das Ohr etwa, über eine Million Schalldruckvariationen zu verarbeiten?

July 29th, 2016, Pressemitteilung UMG
Wie biologische Vielfalt das Ohr fit macht

Göttinger Hörforschung mit neuen Erkenntnissen: Das Ohr setzt Synapsen mit verschiedenen Eigenschaften ein, um unterschiedlich lauten Schall zu verarbeiten. Forschungsergebnisse veröffentlicht in der Fachzeitschrift „Proceedings of the National Academy of Sciences“ [link]

July 7th, 2016, New Scientists, Daily News
Cochlear implants boosted by gene therapy plus tiny LEDs

Can light restore hearing in deaf people? Researchers hope that through optogenetics, they can use micro-LED lights to make better cochlear implants than those used by deaf people today (...) [link]

July 2nd, 2016, Federation of European Neuroscientists
Light Therapy to Restore Hearing and Sight.

• Technology enables rodents to hear light
• Light-sensitive switch controls action of drugs

Light therapy is a promising new technique that could improve the quality of cochlear implants for deaf people. The technology, pioneered by a team of scientists in Germany delivers a stimulus to the auditory nerve inside the inner ear, the cochlea. There is some evidence from studies in rodents that light can be heard.
Optogenetics is a combination of genetics, optics, and virology which uses light to turn brain cell groups on and off. Professor Tobias Moser at the University Medical Center Göttingen in Germany leads an international research group to develop the optical stimulation of the inner ear.
The electrical cochlear implants enable speech comprehension in more than 450,000 hearing-impaired people around the world. However, the unfocused spread of electrical stimulation from each electrode limits how well a person can hear - and this is a major drawback. The more accurately in space the nerve is stimulated, the better the sound. “We have been looking for a way to improve the transmission of frequency and intensity of the sounds to the auditory nerve. Optogenetics seemed to offer a possible solution,” he said today (2 July) at FENS 2016 in Copenhagen.
How can light activate hearing? The researchers modified cells in the inner ear of rodents (usually mice, but also rats and gerbils) with harmless viruses to make them respond to light. The genes produce light-sensitive ion channels on the membranes of the auditory nerves and when LED light is directed onto these neurons and their activity was recorded, they found that rodents reacted to the light similarly as to sound. Rodents with ion channels that endowed neurons with greater light-sensitivity required a reduced amount of light to stimulate hearing. Spatially-confined optical stimulation achieved better frequency coding than the electrical cochlear implant currently available.
Professor Moser explained, “Think of the cochlea as a spiral staircase where each step is like a key on the piano which turns on its neurons that are housed in the stair well. We are very good at discriminating tone frequencies, because the travelling wave is sharply tuned, so for soft tones only one key is pressed. In the cochlear implant, the spread of current from each electrode contact is so massive that it activates many steps – the keys - at a time. By delivering the optical stimulus more accurately in space we hope to be able to activate individual keys nearly as well as in acoustic hearing.”
Approximately five percent of the world’s population suffer from impaired hearing which can lead to social isolation, depression and a reduced capacity to work. Although this technology is some years away from clinical trials in people, researchers could work towards a gene therapy that enables the auditory nerves to respond to LED light embedded in a cochlear implant.
Much more research needs to be carried out before clinical trials in people begin. “Optogenetic stimulation of the cochlea restored hearing in deaf mice. Our research strongly suggests that optical cochlear implants could be developed. The study demonstrates a strategy for optogenetic stimulation of the auditory pathway in rodents and lays the groundwork for future applications of cochlear optogenetics in auditory research and devices to help deaf people hear again”, said Professor Moser.
(...)
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As well as optogenetic stimulation, scientists are also now exploring a more subtle approach to apply and activate drugs with light. Dr Martin Sumser from Ludwig-Maxilimilians University in Munich is particularly interested in a technique called photopharmacology which could help restore vision in people with diseases of the retina, such as macular degeneration and retinitis pigmentosa. These conditions are difficult to treat with drugs or implants and millions of people face the prospect of going blind.
Light is ideally suited as a potential treatment because it can be delivered very precisely onto diseased cells and tissues without causing any harm. Photopharmacology aims at overcoming the problems of existing treatments by incorporating a light-sensitive switch into the molecular structure of drugs. These switching units allow light to be used as an external control of the action of the drug.
Blindness is frequently caused by the loss of the intrinsically light-sensitive photoreceptor cells in the eye. However, some other cell types in the retina remain intact and still function but do not respond to light. Targeting these remaining cells using photopharmacology means that it is now possible to endow them with a light sensitivity.
“The trick now is to alter drugs in such a way that they change their activity when they are illuminated with light,” explained Dr Sumser. “We call this approach photopharmacology. Here we use chemically-synthesised drug compounds which are introduced into cells and activated by light in a highly controlled way.”
Research in genetically-blind mice has already shown that after the treatment they were able to distinguish between light and dark. “It remains to be seen to what extent photopharmacology can restore sight,” said Dr Sumser.
Although the principles of photopharmacology and optogenetics are the same, the main difference with photopharmacology is that it is not necessary to use a virus as a carrier of the therapeutic gene. This is one of the major advantages when compared to approaches using gene therapy, which cannot easily be reversed.
With the development of LEDs the local delivery of light is nowadays technically feasible and affordable, and harmless to the body. In case of unforeseen problems with the light therapy, the dosage of the drug can be easily adjusted or changed for a newer version of the light-switchable drug.
Considering other diseases such as cancer or diabetes, treatments are often accompanied by undesired side effects. To overcome these problems, one has to either change or stop the treatment. Dr Sumser is hopeful that photopharmacology could one day be developed into an effective therapy which can be controlled with a high level of precision, acting only on the cells which are affected by the disease.
“Imagine how good it would be for people with diabetes not to have to inject themselves each day,” he speculated.
“In the laboratory we successfully applied this photopharmacological approach to control cell division in a light-dependent fashion thereby inducing cellular death in cultured cancer cells and similarly, to pancreatic cells to stimulate insulin release.”
The most advanced research in photopharmacology, however, is vision restoration. Working with a team of ophthalmologists in Seattle, USA, Dr Sumser is confident that clinical trials could start within the next two to three years.
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May 23rd, 2016, Pressemitteilung UMG
Verlorene Körperfunktion wiederherstellen.

Symposium mit internationalen Spitzenforschern „Restoration of Sensory and Motor Function” in Göttingen. Donnerstag, 26. Mai 2016, und Freitag, 27. Mai 2016, Universitätsklinikum Göttingen, Hörsaal 552. (umg) Rund 100 internationale Wissenschaftler, die auf dem Gebiet der Wiederherstellung sensorischer und motorischer Funktion forschen, treffen sich vom 26. bis 27. Mai 2016 in Göttingen zum „Restoration of Sensory and Motor Function Symposium 2016“. Ziel der Veranstaltung ist der Austausch von Erfahrungen zwischen den Wissenschaftlern. Herausragende neurowissenschaftliche Experten sowie Nachwuchsforscher spannen den Bogen zu folgenden Themen: molekulare Therapien, wie z.B. die Regeneration sensorischer Zellen mit Hilfe von Viren oder die optogenetische Wiederherstellung des Seh- und Hörvermögens, über sensorische bis hin zu motorischen Prothesen. [link]

April 13th, 2016, Göttinger Tageblatt
Ministerium fördert fünf Göttinger Projekte

Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert zwölf Spitzenforschungskonzepte der Hochschulen mit insgesamt 11,6 Millionen Euro aus Mitteln des Niedersächsischen Vorab der VolkswagenStiftung. Darunter sind fünf Vorhaben der Universität Göttingen. [link]

February 17th, 2016, RTL Nachtjournal
Mit Licht hören: Optogenetik macht es möglich

Hoffnung für schwerhörige und taube Menschen. [link has expired]

February 15th, 2016, Welt am Sonntag
Lichtschalter gegen Blindheit

Eine neue Therapie macht Nervenzellen empfindlich für Licht. Das könnte gegen Netzhauterkrankungen helfen, aber auch gegen Schwerhörigkeit und chronische Schmerzen
(...) Auch hochgradig Schwerhörigen könnte die optogenetische Behandlung helfen, so Hegemann. Der Göttinger Hörforscher Tobias Moser arbeitet daran, Cochlea-Implantate so umzugestalten, dass mit ihnen Schall in Licht umgewandelt wird. Dann würde der Hörnerv nicht wie bislang bei diesen Prothesen üblich, elektrisch stimuliert, sondern optogenetisch. (...) [link]

October 12th, 2015, Göttinger Tageblatt / HNA
Göttinger Hörforscher bahnen Weg zur Gentherapie der Schwerhörigkeit

Etwa 360 Millionen Menschen leiden nach Schätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an einer maßgeblichen Schwerhörigkeit. Göttinger und Berliner Wissenschaftler sind nun dem Verständnis von Hören wie der Behandlung der Schwerhörigkeit einen Schritt nähergekommen. [link]

October 10th, 2015, 42, Der Spiegel
Müllabfuhr im Innenohr

Forscher aus Göttingen und Berlin haben einen Weg für eine Gentherapie bei bestimmten Formen von Schwerhörigkeit gefunden. Die Wissenschaftler untersuchten den Mechanismus, der die extrem schnelle Signalübertragung von den Innenohrzellen zu den Zellen des Hörnervs im Gehirn ermöglicht: Wie eine Art molekulare Müllabfuhr sorgen zwei Eiweiße dafür, dass in den Synapsen nach jeder Signalübertragung sofort Platz für die nächste geschaffen wird. [link to Der Spiegel, read on page 2]

October 9th, 2015, 42, Pressemitteilungen Nr. 167 UMG
„Indefatigable Hearing“ – a molecular clearance mechanism enables synapses to continuously release transmitter

Auditory neuroscientists discover bottleneck of information flow in the ear and pave the way for gene therapy of deafness. Publication in „EMBO Journal“

Disabling hearing impairment (HI) affects 360 million people worldwide, and prevalence increases with age. So far, no causal treatment is available for its most common form, sensorineural HI. Göttingen and Berlin scientists have achieved a major advance in our understanding of hearing as well as an important step towards developing gene therapy of deafness. Their study showed that the endocytic adaptor protein 2µ is required for hearing by fueling vesicle reloading of the release site for indefatigable synaptic transmission. Without AP-2, which inter-acts with the deafness protein otoferlin, a kind of traffic jam occurs at the release sites, suggesting that AP-2 and Otoferlin teamwork in clearing exocytosed material from the release site. Using virus-mediated transfer of the intact AP-2µ DNA into sensory inner hair cells, the scientist could restore normal synaptic function and hearing. [link]

July 10th, 2015, Göttinger Tageblatt / HNA
7,5 Millionen für Göttinger Neuro-Forscher.

Drei in einem Forschungverbund tätige Göttinger Neuro-Wissenschaftler erhalten je 2,5 Millionen Euro in den nächsten fünf Jahren aus dem EU-Eliteförderprogramm ERC Advanced-Grants.
Das Geld geht an Professoren, die in der international erfolgreichen Göttinger „Neuro-Szene“ fest eingebunden sind: Nils Brose (Direktor Molekulare Neurobiologie am Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin), Tobias Moser (Direktor Institut für Auditorische Neurowissenschaften der Universitätsmedizin Göttingen) und Klaus-Armin Nave (Direktor Abteilung Neurogenetik am Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin).
Der Zuschlag ist umso bemerkenswerter, da die Zahl der europaweit vergebenen Grants in diesem Jahr um ein Drittel gekürzt werden – weil so viele Anträge vorlagen. Die drei Göttinger Professoren haben sich gegen 2000 Mitbewerber behauptet. [link to GT] [link to HNA]

July 8th, 2015, NPR: National Public Radio
Genetic Tweaks Are Restoring Hearing In Animals, Raising Hopes For People.

Researchers have taken another step toward reversing deafness using gene therapy.
The latest success involves mice with an inherited form of deafness, a team reports Wednesday in the journal Science Translational Medicine. And a similar approach is already being tried in people with hearing loss caused by damage to cells in the inner ear.
"I'd say we are very close" to having gene therapies that can restore hearing loss from a wide range of causes, says Dr. Tobias Moser, a professor of auditory neuroscience at the University of Göttingen in Germany. Moser wrote an article accompanying the mouse study.
[link to podcast] [link to article]

June 4th, 2015, Sat.1 Regional
Hörforscher der Uni Göttingen mit Leibniz-Preis geehrt.

Der Hörforscher Tobias Moser von der Uni Göttingen gilt als Koryphäe auf seinem Gebiet. Der 47-Jährige hat neue Ursachen für Schwerhörigkeit gefunden und in diesem Jahr den renommierten Leibnizpreis gewonnen. Seine Forschungen geben Menschen mit Hörschäden Hoffnung. Die Forscher um Tobias Moser versuchen, lichtempfindliche Proteine durch Gentechnik ins Innenohr einzubauen. Dadurch reagieren die Nervenzellen im Ohr auf Licht. Blaues Licht von Mikro-LEDs soll die Hörschnecke dann punktgenau stimulieren. Mit Tier-Experimenten wollen die Wissenschaftler innerhalb der nächsten fünf Jahre die Technik des exakten Licht-Hörens entwickeln und verbessern. [link]

May 30th, 2015, DER SPIEGEL
Der Klang des Lichts.

Mit Innenohrprothesen können Gehörlose Sprache verstehen, Musik aber klingt oft blechern. Nun entwickeln Forscher Implantate, die dem natürlichen Hören näherkommen sollen. [link]

March 5th, 2015, German Primate Center
Mit Weißbüschelaffen gegen Taubheit.

Leibnizpreisträger Prof. Tobias Moser, Neurowissenschaftler und Ohrenarzt, erläutert seine preisträchtige Forschung und warum er zur Entwicklung von besseren Cochlea-Implantaten auf Forschung mit Weißbüschelaffen angewiesen ist. [link]

March 4th, 2015, DFG Bewegt
Prof. Dr. Tobias Moser - Gottfried Wilhelm Leibniz-Preisträger 2015

[link]
[download video (mp4)]

March 4th, 2015, Göttinger Tageblatt
Tobias Moser von der UMG Göttingen ist einer von acht Leibniz-Preisträgern.

Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis gilt als der wichtigste deutsche Forschungspreis: Am Dienstag wurde er in Berlin an acht Forscher verliehen, darunter ist der Mediziner Prof. Tobias Moser von der Universitätsmedizin Göttingen. [link]

March 3rd, 18:12:04-18:13:50, 2015, NDR Niedersachsen
Verleihung Leibnizpreis an Göttinger Forscher.

An interview on NDR Niedersachsen. [link]

March 2nd, 2015, Göttinger Tageblatt
Leibniz-Preis für Prof. Tobias Moser.

Am Dienstag, 3. März, wird dem Göttinger Forscher Tobias Moser, Universitätsmedizin Göttingen, der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis überreicht. Die Jury des wichtigsten deutschen Forschungsförderpreises würdigte Moser: Seine neuen konzeptionellen wie technischen und experimentellen Ansätze haben Maßstäbe gesetzt, die nun mit dem Leibniz-Preis gewürdigt werden.[link]

February 25th, 2015, Göttinger Tageblatt
Neue Erkenntnisse: Datenübertragung im Innenohr ist höchst effizient.

Die Haarzellen des Innenohres übersetzen feinste Vibrationen in Nervenimpulse. Durch genau abgestimmte biophysikalische Prozesse gelingt es ihnen, akustische Signale in elektrische Impulse zu übersetzen, die ins Gehirn „gefunkt“ werden.

Göttingen. Wissenschaftler der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation und des Bernstein Zentrum Göttingen haben untersucht, wie kurz die Wege sind, über die sich der Botenstoff Calcium in der Zelle ausbreitet und wie genau dieser Botenstoff dabei auf Kurs gehalten wird.

Kurzer Weg: Calziumionen müssen nur eine winzige Distanz zurücklegen, um in den Haarzellen ihre Empfangsstation zu erreichen.© Gabrielaitis
Sinnes- und Nervenzellen übertragen Informationen durch spezialisierte Zellkontakte, die Synapsen. Die Synapsen übertragen Informationen, indem eine der Zellen in Bläschen (Vesikel) gespeicherte Botenstoffe freisetzt, die von der Nachbarzelle erkannt werden können. Die Anweisung zur Freisetzung der Botenstoffe gibt die „sendende“ Zelle mit Hilfe von Calciumionen. In ihrer Zellmembran befinden sich molekulare „Poren“, sogenannte Ionenkanäle, die die Erregung der Zelle registrieren und ab einem bestimmten Niveau Calciumionen in die Zelle einfließen lassen. In Haarzellen bilden diese Poren die Übersetzungsmaschine zwischen den akustischen Signalen und den Nervenimpulsen, die ans Gehirn gesendet werden.

Um ihren Auftrag zu erfüllen, müssen die Calciumionen zügig ihre Empfängerstation auf dem Vesikel erreichen. Dieser molekulare Sensor befindet sich nach den Berechnungen der Forscher weniger als 20 Nanometer von der Eintrittsstelle der Ionen in die Zelle entfernt. Es ist physikalisch unvermeidlich, dass sich viele der Ionen als Irrläufer in die falsche Richtung bewegen. Ohne weitere Vorsichtsmaßnahmen würden diese Ionen außerhalb der Kontaktstellen die Freisetzung von Botenstoffen auslösen – dort können sie aber nicht erkannt werden.

Da nach jeder Freisetzung Vesikel und Botenstoffe recycelt werden müssen, wäre eine solche Freisetzung am falschen Ort eine erhebliche Energieverschwendung. Die Ergebnisse des Teams um die Professoren Tobias Moser und Fred Wolf zeigen, dass die Haarzellen im Innenohr spezielle Eiweiße, sogenannte Calciumpuffereiweiße, verwenden, um „fehlgeleitete“ Ionen einzufangen. Drei verschiedene Calciumpufferproteinen finden sich in großer Konzentration.

Ermöglicht wurden die Arbeiten durch eine von Prof. Beat Schwaller entwickelte Triple-Knock-Out Maus, in der alle wesentlichen Calciumpufferproteine genetisch entfernt wurden. Mit ihrer Hilfe konnten Tina Pangrsic und Nicola Strenzke an der UMG erstmals untersuchen, wie sich die Freisetzung der Botenstoffe und die neuronale Kodierung bei Abwesenheit der Calciumpuffer verändern.

„Bei der Triple-Knock-Out-Maus werden viel mehr der Vesikel freigesetzt“, so Pangrsic. Das konnten die Forscher mit einer von Erwin Neher in Göttingen entwickelten Messmethode für die Zelloberfläche nachweisen, die sich mit jedem freigesetzten Vesikel um ein winziges Flächenstück vergrößert. „In den Hörnervenzellen – die über Synapsen den Botenstoff der Haarzellen erhalten – war diese zusätzliche Freisetzung jedoch nicht nachweisbar, sie verhielten sich völlig normal「, so Strenzke. „Im Inneren der Haarzelle wird also eine unnötig große Maschinerie in Gang gesetzt und Botenstoff auch außerhalb der Synapsen freigesetzt, wo er seine Wirkung nicht entfalten kann.“

Die beiden Forscher Mantas Gabrielaitis und Prof. Fred Wolf haben ein Computermodell entwickelt, das die Bewegungen der Calciumionen und die Rolle der Calcium bindenden Eiweiße berechnet. Diese Eiweiße „helfen der Haarzelle, das Calcium-Signal auf die Synapse zu fokussieren und so Hörreize mit minimalem Energieeinsatz an das Gehirn weiterzugeben“, erklärt Gabrielaitis.

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Tuesday, December 16th, 2014 Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Leibniz-Preis 2015 für Hörforschung und optogenetische Ansätze.

Prof. Dr. Tobias Moser von der Universität Göttingen (Auditorische Sensorik/Hals-Nasen-Ohrenheilkunde) ist einer der Preisträger des renommierten Leibniz-Preis 2015. Das gab die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) letzte Woche in Bonn bekannt. Moser erhält den Preis für seine neuen konzeptionellen wie technischen und experimentellen Ansätze, die zu einem erheblich besseren Verständnis synaptischer Prozesse im Innenohr und damit zu der Grundlage des Hörens beitragen. [link]

Wednesday, December 10th, 2014 BCCN
Leibniz Prize for Tobias Moser.

As announced by the German Research Foundation (Deutsche Forschungsgemeinschaft, DFG) on December 10, 2014, Tobias Moser (BCCN and BFNT Göttingen) receives the Gottfried Wilhelm Leibniz Prize 2015 (December 2014). [link]

Wednesday, December 10th, 2014 Göttinger Tageblatt
Göttinger Wissenschaftler Tobias Moser erhält Leibniz-Preis.

Tobias Moser, Professor für Auditorische Neurobiologie an der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), ist einer der Preisträger des wichtigsten deutschen Forschungsförderpreises, des Gottfried Wilhelm Leibniz-Preises der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Der Preis ist mit 2,5 Millionen Euro für bis zu sieben Jahre dotiert. Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat am Mittwoch in Bonn acht Wissenschaftlern den Leibniz-Preis 2015 zuerkannt. [link] [link]

Friday, November 21st, 2014
Die Sinne verstehen. Sonderforschungsbereich der UMG für weitere 4 Jahre gefördert.

Sehen, Hören, Riechen, Tasten – die wichtigsten menschlichen Sinne besser verstehen will der Sonderforschungsbereich SFB 889 „Zelluläre Mechanismen sensorischer Verarbeitung“. Nach einer hervorragenden wissenschaftlichen Leistung in der ersten Förderperiode seit 2011, unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die weitere Erforschung der Sinne ab dem 1. Januar 2015 mit neun Millionen Euro für die nächsten vier Jahre. Sprecher des Sonderforschungsbereichs ist Professor Dr. Tobias Moser, Leiter des InnenOhr-Labors in der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde der Universitätsmedizin Göttingen (UMG). [link]

Wednesday, November 12th, 2014 Göttinger Tageblatt
Wie das Hören gelingt: Göttinger Wissenschaftler entschlüsseln Details

Das Phänomen „Hören“ birgt noch zahlreiche Rätsel. Eines davon: Auf welche Weise gelingt die Wandlung von Schallwellen in elektrische Signale, die das Gehirn weiterverarbeiten kann. Und zwar so unglaublich schnell, dass sie dem Hörreiz mit einer Präzision von weniger als einer Tausendstel Sekunde folgen kann? Göttinger Wissen-schaftler haben jetzt einen mikroskopischen Mechanismus im Ohr entschlüsselt, der entscheidend für die Weitergabe von Hör-Informationen an das Gehirn ist. [link]

October 28th, 2014, Deutschlandfunk
Der Lichtschalter im Ohr

Cochlea-Implantate können Menschen, denen ein Hörgerät nicht mehr ausreicht, das Hören ermöglichen. Musik oder andere anspruchsvolle Hörsituationen bewältigen die Geräte aber nur dürftig. Hier versprechen Forschungsergebnisse zu optischen Cochlea-Implantaten Verbesserung. [link]

Monday, May 19th, 2014 Bundesministerium für Bildung und Forschung
Licht hören!

Mehr als 30.000 gehörlose Menschen in Deutschland und zehnmal so viele weltweit können mit Hilfe von Cochlea-Implantaten (CIs) wieder hören. Ein CI regt die Nervenzellen in der Hörschnecke im Innenohr direkt mit elektrischen Impulsen an. Damit wird ein mit einem externen Mikrophon aufgenommener Schall über einen elektronischen Kanal an das Gehirn weitergeleitet. In der bestehenden CI-Technologie ist eine Reihe von winzigen Elektroden in einem Bändchen aufgereiht, das in die spiralförmig gewundene Hörschnecke (Cochlea)...[link]

March 6th, 2014
Hearing with light

Birdsongs and music—these are listening experiences, the individuals with severe hearing impairments may still not enjoy despite modern technology. Hearing aids such as cochlear implants (CI) do not supply the required hearing quality. How can hearing with cochlear implants be improved? An international research team led by scientists at the University of Göttingen and the Bernstein Focus Neurotechnology in Göttingen has explored a new method. The idea: using light for stimulation instead of... [link]

Tuesday, March 4th, 2014
Hearing with light: Optogenetics for Auditory Research and Prosthetics

Hearing impairment is the most common human sensory deficit and has major socioeconomic impact. Hearing can be partially restored to the deaf by cochlear implant (CI), which bypass the cochlear dysfunction via direct electric stimulation of spiral ganglion neurons (SGNs). CIs enable open speech comprehension in most users, but the quality of hearing is low. This results from low frequency and intensity resolution of coding due to the wide spread of electrical current from each electrode contact. CI users have problems to understand speech in background noise and typically do not appreciate music. An international research team led by scientists of the University Medical Center Göttingen proposes to overcome this fundamental problem of CI... [link]

February 4–10th, 2014 Wochenspiegel, Nr. 06/14

Friday, February 7th, 2014 Göttinger Tageblatt
Reifungsprozess im Ohr

„Hören können“ ist ein komplexes Geschehen. Auch wenn alle anatomischen Teile eines Ohrs angelegt sind, ist Hören nicht sofort möglich. Bei Menschen entwickelt sich diese Funktionsfähigkeit im Mutterleib und ist noch wenig verstanden. Ein Göttinger Forscherteam unter Leitung des Innenohr- Labors in der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) hat mit Untersuchungen an Mäusen im Detail aufgedeckt, welche Entwicklungsschritte auf molekularer und zellulärer Ebene ablaufen, damit Hören gelingt.

Wednesday, February 5th, 2014
Wie das Ohr reift

"Hören können" ist ein komplexes Geschehen. Auch wenn alle anatomischen Teile eines Ohrs angelegt sind, ist Hören nicht sofort möglich. Wie entwickelt das Ohr seine volle Funktionsfähigkeit? Dieser Prozess findet bei Menschen im Mutterleib statt und ist noch recht wenig verstanden. Ein Göttinger Forscherteam unter Leitung des InnenOhrLabors in der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) hat mit Untersuchungen an Mäusen im Detail aufgedeckt, welche Entwicklungsschritte auf molekularer und zellulärer Ebene ablaufen, damit Hören gelingt. [link]

Wednesday, January 29th, 2014, Neue Zürcher Zeitung
High Fidelity für Hörimplantate

Cochlea-Implantate gibt es seit über dreissig Jahren; die Geräte sind technisch dementsprechend weit ausgereift. Unverfälschter Musikgenuss allerdings bleibt den Trägern der elektronischen Hörhilfen bis anhin vorenthalten. Das soll sich nun ändern.

Tuesday, November 19th, 2013
Wissenschaftspreis Niedersachsen für UMG-Nachwuchswissenschaftlerin Dr. Tina Pangršič Vilfan

Nachwuchsgruppenleiterin aus der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde der Universitätsmedizin Göttingen mit Wissenschaftspreis Niedersachsen 2013 ausgezeichnet. Dr. Tina Pangršič Vilfan hat in Ljubljana Biologie und Musik (Querflöte) studiert. Seit dem Jahr 2006 arbeitet Dr. Pangršič Vilfan in der Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde der UMG. Derzeit untersucht Dr. Pangršič Vilfan als Nachwuchsgruppenleiterin im Innenohr-Labor mit ihrer Forschergruppe die molekularen und zellulären Mechanismen für die schnelle Kodierung der sensorischen Informationen im Innenohr. [link]

Tuesday, October 15th, 2013 Göttinger Tageblatt
Infoabend zu Tinnitus

"Tinnitus - Phantomgeräusch im Gehirn", so heißt das Thema, das in der nächsten Denk-Bar, dem Bürgerforum zur neurowissenschaftlichen Forschung, im Mittelpunkt steht. Mit ihren Vorträgen wollen Prof. Tobias Moser von der Klinik für Hals-Nasen-Ohrheilkunde der Universitätsmedizin Göttingen, und Prof. Birgit Kröner-Herwig aus der Abteilung für klinische Psychologie und Psychotherapie am Georg-Elias-Müller-Institut für Psychologie der Universität Göttingen, über die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten der Krankheit informieren.

Wednesday, March 6th, 2013, Göttinger Tageblatt
Hören und Sehen - Vorträge und Film

Hören und Sehen sind nur zwei unserer Sinne, mit denen wir täglich die Welt erleben. Wie wichtig unsere Sinne für uns sind, erfahren wir oft erst dann, wenn einer verloren geht oder nur eingeschränkt funktioniert. Bei Fehlfunktionen kommt es zu Sinnesbeeinträchtigungen, wie Schwerhörigkeit und Sehstörungen. Beeinträchtigungen wie diese führen häufig zu sozialem Rückzug. Allein von Hörschädigungen sind aktuell etwa 14 Millionen Menschen in Deutschland betroffen.

Sunday, Feb 3rd, 2013, Extra Tip
Es piept und rauscht im Ohr

Dr. Nicola Strenzke beantwortet Fragen zumThema Tinnitus.

Friday, Jan 25th, 2013, Göttinger Tageblatt
Standort Goettingen: "Ein Juwel in Niedersachsen

Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan besucht die Unviersitätsmedizin Göttingen.

Thursday, Dec 13th, 2012, Welt der Physik
Cochlea-Implantate mit Licht

Cochlea-Implantate übernehmen die Aufgabe des Innenohrs, damit viele stark schwerhörige oder sogar taube Menschen wieder Töne wahrnehmen können. Für unseren Podcast sprach Lisa Leander mit Tobias Moser von der Universitätsmedizin Göttingen, der an neuen Implantaten forscht, die die Nervenzellen mit Licht statt wie bisher mit Strom reizen. Hier finden Sie den Beitrag zum Nachlesen. [link]

Sunday, Dec 9th, 2012, Bayerisches Fernsehen
Wie krank macht uns Lärm?

Unsere Welt wird immer lauter - statistisch gesehen fühlt sich jeder achte EU-Bürger durch Lärm gestört. Unangenehm ist Lärm auf jeden Fall, doch ist Lärm auch gefährlich, vielleicht sogar lebensgefährlich?. [link]

Monday, Nov 27th, 2012
In Herz, Gehör und Zellen blicken

Martin Höfling vom Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie und Experimentelle Medizin erklärte seinen Besuchern eine dreidimensionale Molekulardynamiksimulation, bevor diese selbst mit einem Joystick Hand an das Abbild eines Proteins legen konnten. „Hier kann man einer Maschine beim Arbeiten zuschauen“, erklärte Höfling in Hinblick auf die aus Aminosäuren aufgebauten Moleküle, die beispielsweise in menschlichen Körperzellen zahlreiche Aufgaben übernehmen.

Saturday, Nov 24th, 2012, 18:00-20:00, Nacht des Wissens
"HÖREN – SEHEN – RIECHEN: WIE FUNKTIONIERT ES?"

Speaker:
- Prof. Dr. Tobias MOSER, Abteilung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Leiter Audiologie, SFB 889
- Prof. Dr. Tim GOLLISCH, Abteilung Augenheilkunde
- Dr. Dr. Alexander MEYER, Abteilung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Zeit : Samstag, 24th Nov 2012, 18:00 – 18:30 / 18:45 – 19:15 / 19:30 – 20:00 Uhr
Lokal: 0 Ebene, Hörsaal 81 im Klinikum, Robert-Koch-Str.40, 37075 Göttingen. [map]

Friday, Sep 14th, 2012, Welt der Physik
Hören: weiteres Puzzleteil des Hörsystems entdeckt

Wissenschaftler aus der Universitätsmedizin Göttingen, Belgien, USA, Iran und der Niederlande identifizieren einen Gendefekt, der für das Hören eine wichtige Rolle spielt. Publikation in „The American Journal of Human Genetics“ [link]

Thursday, July 12th, 2012, Welt der Physik
Procast: "Cochlea-Implantate"

Tobias Moser von der Universitätsmedizin in Göttingen über neuartige Implantate für das Innenohr, mit denen sich bestimmte Formen des Hörverlusts beheben lassen. (Folge 113) [link]

Sunday, May 27th, 2012, DRADIO
"So gefährlich ist Lärm wirklich"

Wissenschaftler warnen vor den Risiken der Dauer-Beschallung
Auf dem Pausenhof, beim Rockkonzert, an Silvester: Immer öfter sind wir heute ohrenbetäubendem Krach ausgesetzt. Forscher warnen vor einer Generation von Schwerhörigen - und belegen mit Experimenten die zerstörerische Wirkung des Lärms. [link]

Friday, April 20 2012, Göttinger Tageblatte
"Zu lauter Schall kann Ohren dauerhaft schädigen"

Bundesweiter Tag gegen den Lärm am 25. April: Empfindliches Organ besser schützen
Gleich nach dem Konzert, hatte ich ein Wattegefühl und Pfeifen im Ohr. Nach dem Schlafen war aber alles wieder gut!” Diese Erfahrung machen heutzutage sehr viele Jugendliche, erklärt Tobias Moser, Professor für auditorische Neurowissenschaften, InnenOhrLabor und HNO-Klinik, am Universitätsklinikum Göttingen. Und tatsächlich, „die Hörschwelle, das heißt die Lautstärke, bei der wir einen Ton oder Sprache erstmals hören können, ist häufig wenige Tage nach einem Rockkonzert (wieder) normal.“ Aber ist dann wirklich alles wieder gut? Was passiert eigentlich in den Ohren, wenn es zu laut wird? Schadet zu laute Musik aus Kopfhörern? [pdf]

Friday/Sunday, April 27/29, 2012, 21:05/15:05, NDR
"Noise awareness day 2012"

How does the internet change our brain? What opportunities and risks lie in stem cell research? How can physicists save the world climate? Logo, the NDR Info Science magazine asks. The answers are understandable, interesting and informative. The 55-minute science magazine delivers latest reports, articles, interviews, portraits and explanatory clips. Logo will be sent every Friday at 21.05 clock and the repetition on Sunday at 15.05 clock. [here]

Sept. 14th, 2011
Tag der Sinne: Sehen, riechen und schmecken

Experimente zum Riechen, Fühlen und Schmecken stehen beim Tag der Sinne im Göttinger Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin, Hermann Rein Straße 3, am Sonntag auf dem Programm. Los geht es um 15 Uhr. [link]

Sept. 7th, 2011
“Tag der Sinne” – alle Sinne erleben, lernen, forschen

Mitmach-Aktionen, Experimente und Wissenswertes über Hören, Sehen, Rie-chen, Schmecken und Hautsinn für Kinder und Jugendliche. Wissenschaftli-cher Festvortrag zur Eröffnung des SFB 889. Sonntag, 18. September 2011, 15:00 bis 18:00 Uhr. Ort: Max-Planck-Institut für experimentelle Medizin, Her-mann-Rein-Straße 3..... [link]

June, 2011
Tobias Moser on Studying Sound Coding at the Cochlear Hair Cell Synapse

According to a recent analysis of Essential Science IndicatorsSM data from Thomson Reuters, the work of Prof. Dr. Tobias Moser had the highest percent increase in total citations in the field of Neuroscience & Behavior. His current record in this field includes 25 papers cited a total of 923 times between January 1, 2001 and February 28, 2011. He also has papers in Biology & Biochemistry, Clinical Medicine, and Molecular Biology & Genetics.... [link]

April. 13th, 2011
Presseinformation: Den Schallwandlern im Ohr auf der Spur

Wenn Schallwellen auf eine Sinneszelle im Ohr treffen, werden sie dort in elektrische Nervensignale umgewandelt. Wissenschaftler der Universität Göttingen haben nun herausgefunden... [link]

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